Fixe vs. variable Ausgaben

Dieser Schritt erfordert einige Mühen und Zeit, ist aber sehr entscheidend und muss real und genau sein.

Die Ausgaben beinhalten ALLES, wofür du dein Geld ausgibst, wie:

  • Stromrechnungen
  • Lebensmittel
  • Reparaturen für das Auto
  • Benzin
  • aber auch:
  • Sparen für einen Notgroschen
  • Schuldenzahlungen
  • Lebensversicherungsprämien

Wenn du bereits die Familienausgaben im Auge behältst, kannst du hier beginnen.

Wenn du deine Ausgaben noch nicht erfasst hast, musst du die Informationen über deine Ausgaben von Kontoauszügen, Kreditkartenabrechnungen, Quittungen oder Rechnungen sammeln. Analysiere dazu deine Informationen und erstelle Kategorien für dein Budget.

Um deine Ausgaben in deinem Budget richtig einordnen zu können, teile sie in Fixkosten & Rechnungen sowie variable Ausgaben auf.

Fixkosten sind Zahlungen, deren Beträge monatlich gleich hoch sind. 

Dazu zählen:

  • Miete
  • Strom
  • Gas
  • Wasser
  • Telefon/ Internet
  • Versicherung
  • Abonnements

Die variablen Kosten sind Kosten, deren Höhe jeden Monat verschieden sein kann, wobei sie sich oft im gleichen Rahmen bewegen. 

Hierzu zählen:

  • Lebensmittel
  • Fahrtkosten
  • Benzin
  • Hygiene
  • Shopping
  • Maniküre
  • Friseurbesuch
  • auswärts essen
  • reisen

Während du deine Ausgaben analysiert, unterscheide auch zwischen den folgenden übergeordneten Kategorien:

  • Bedürfnisse sind die Dinge, die du zum Leben haben musst. Dazu gehören Miete/ Hypothek und Versorgung, Lebensmittel, Medikamente, Kleidung und Transport. Selbst bei Bedarf kann es eine Herausforderung sein, zu entscheiden, was du dir leisten, worauf du warten und was du bezahlen kannst.
  • Zu den Verpflichtungen gehören Schulden und Zahlungen, zu deren Zahlung du aufgefordert wurdest, wie z. B. Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt und andere Urteile.
  • Wünsche sind die Dinge, die du gerne hättest, ohne die du aber überleben kannst. Zum Beispiel ist ein zuverlässiges Auto für den Weg zur Arbeit ein Muss. Ein neues Auto wäre vielleicht eher der Wunsch. Aber es ist nicht immer so eindeutig.

Durch die Trennung von Bedürfnissen, Verpflichtungen und Wünschen kannst du Prioritäten setzen und besser verstehen, wo du Änderungen vornehmen kannst, wenn du feststellst, dass deine Ausgaben nicht deinen Prioritäten entsprechen.

Die Kategorien für deine Ausgaben kannst du auf zwei verschiedene Arten herausfinden:

  1. Du nimmst das Arbeitsblatt „Ausgaben verfolgen“, auf dem du deine gesamten Ausgaben eintragen kannst. Nutze dieses Blatt einen ganzen Monat lang, um zu erkennen, wohin jeder Euro fließt. Du musst jede Ausgabe und Einnahme notieren.
  2. Wenn du nicht einen ganzen Monat warten möchtest, nimmst du die Kontoauszüge der letzten drei Monate und kategorisiert deine Ausgaben.

→ Deine Aufgaben:

  1. Analysiere die Informationen zu deinen Ausgaben.
  2. Erstelle für die verschiedenen Arten von Ausgaben Kategorien für dein Budget.